Behind the Scenes: DIY Eule

Behind the Scenes: DIY EuleDie liebe Nastja alias DIY Eule werdet ihr in den kommenden Wochen öfter bei uns zu sehen und sogar zu hören bekommen. Denn ab sofort wird die kreative Berlinerin unseren brandneuen Snaply Youtube-Kanal mit tollen Anleitungsvideos bereichern.

Die 28-Jährige arbeitet als Content Creation Specialist bei DaWanda, spielt nebenbei Keyboard in einer Band und begeistert mit ihren Youtube-Videos zum Thema Nähen mehr als 8.500 Nähfäns.

 

Erzähl uns doch bitte kurz was über dich. Wer bist du und wie bist du zum Nähen gekommen?

Ich bin Nastja aus Berlin und auf YouTube, Facebook, Instagram und co. als DIY Eule unterwegs. Hier zeige ich viele verschiedene DIY Anleitungen – vor allem im Bereich Nähen. Ich nähe jetzt seit ziemlich genau zwei Jahren. Alles hat damit angefangen, dass mir meine Oma einfach so eine Nähmaschine zu Weihnachten 2013 geschenkt hat. Dass ich daran nun fast jeden Tag sitze, konnte zu diesem Zeitpunkt ja noch keiner ahnen. Ich habe damals eine einstündige Einweisung in meine Anfängermaschine bekommen. Alles andere habe ich dann im Prinzip über YouTube gelernt. Später hatte ich dann noch einen kleinen Nähkurs in der Kinki Box.

Seit wann betreibst du deinen Youtube-Kanal?

Meinen Kanal habe ich jetzt seit 1.5 Jahren. Ich komme ursprünglich aus dem Musikmarketing und habe mich hier schon etwas auf Video fokussiert gehabt. So entstand auch der Wunsch nach einem YouTube Kanal – nur ein Thema hatte ich noch nicht so recht. Fünf Monate nachdem ich die ersten Versuche an der Nähmaschine hinter mir hatte, stand das Thema dann fest. Da ich das meiste ja auch tatsächlich von YouTube gelernt hatte, wusste ich wie ich welche Projekte erklären wollte. Eigentlich ging es nur darum andere etwas zu inspirieren und vielleicht eine kleine Hilfestellung zu sein. Ich wusste damals auch nicht, ob ich das wirklich lange durchhalte oder damit überhaupt irgendjemanden erreichen kann.

Behind the Scenes: DIY Eule

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

Morgens wird erstmal der Rechner angeschmissen. Mails checken, Newsletter lesen, Facebook checken und Posts schedulen oder auch noch kleinere Sachen erledigen wie Bilder bearbeiten oder schauen ob das letzte YouTube Video über Nacht auch wirklich hochgeladen wurde und entsprechende Texte bereitstellen. Dann ab zur Arbeit zu DaWanda nach Charlottenburg. In der S-Bahn beantworte ich Kommentare und schaue was sonst noch so los ist auf Instagram und sammle neue Ideen auf Pinterest. Auf Arbeit gibt es dann erstmal Kaffee und den ersten Schnack mit Kollegen.

Bei DaWanda koordiniere ich die Inhouse Produktion für das DaWanda DIY Portal. Das heißt, je nachdem in welcher Phase ich gerade bin, geht es dann daran neue Ideen zu entwickeln, mit der Grafik Schnitt- und Druckvorlagen abzusprechen, Material zu organisieren, Shootings zu planen oder bereits gefilmte und fotografierte Anleitungen in das DIY Portal zu implementieren. Mittwochs steht den ganzen Tag immer ein großes Fotoshooting an, an dem wir meist um die 10 Anleitungen schaffen. Die mache ich natürlich nicht alle alleine sondern bekomme tatkräftige Unterstützung von meinen liebe Kollegen. Das ist immer eine sehr kreativ aber auch sehr wuselige Atmosphäre. Ich liebe aber jeden Mittwoch aufs neue.
Das schöne ist, dass jeder so sein Steckenpferd hat. Meines ist ganz klar das Nähen. Andere gehen voll und ganz in der Kategorie Werken & Bauen, Schmuck, Häkeln, Stricken, Basteln oder Rezepte auf. Im Büro werden dann unsere neusten Kreationen bestaunt.

Allerdings ist kein Arbeitstag wie der andere. Den einen Tag müssen 15 Anleitungen geschrubbt werden, den nächsten sind ein paar Katzen im Studio und man braucht eine ganz andere Art Feingefühl. Auf jeden Fall ist DaWanda für mich echt Familie geworden und ich liebe meine Arbeit sehr.

Meine Abende sehen immer anders aus: Unternehmungen mit Freunden, Konzertbesuche, Sport, Bandprobe, Stoffläden abklappern oder eben YouTube Drehs für meinen Kanal oder Snaply. Meistens drehe ich jedoch am Wochenende. Unter der Woche kümmere ich mich dann abends eher um das Schneiden, Fotos, Emails, Post und so weiter. Das Abends gemütlich auf der Couch Sitzen gibt es allerdings schon seit einer Weile nicht mehr bei mir.

Behind the Scenes: DIY Eule

Wieviele Nähvideos in Zusammenarbeit mit Snaply sind für die Zukunft geplant? Wird es jetzt regelmäßig Snaply-Videos von dir geben?

Jetzt habe ich erst einmal drei Videos abgedreht. Genau so viele sind jetzt auch noch einmal angesetzt, bei denen das Thema schon steht. Ich freue mich total darauf, auch neue Produkte zu testen und vorführen zu können. Das ist natürlich mehr als spannend! Auf jeden Fall möchte ich das längerfristig machen und es wird mich jetzt öfter auf dem Snaply YouTube-Kanal zu sehen geben.

Was ist dein liebstes Snaply-Produkt und warum?

Oh das ist keine einfache Frage. Ich finde so ziemlich alle Produkte echt klasse. Mein erstes Produkt von Snaply war die Schneidematte, an der mein Herz echt hängt. Dann kamen natürlich die Kam Snaps. Ein absolutes Must-Have sind natürlich die Wonder Clips. Und auch in das SnapPap hab ich mich Hals über Kopf verliebt. Dann natürlich alle Produkte in den wunderbar knalligen Farben: Schnallen, Klett, Gurtband und co. Naja und dann gibt es natürlich noch den Nähkoffer, mit dem ich schon so lange liebäugle…

Behind the Scenes: DIY Eule

Wie würdest du deinen Stil beschreiben?

Mein Stil in Bezug auf meine DIY Sachen ist immer etwas niedlicher als gewollt, praktisch durchdacht und in der Ausführung mit viel Herz. Es muss auch nicht immer alles perfekt sein – ich liebe es einfach, Dinge direkt für einen bestimmten Menschen herzustellen. Zu wissen für wen ich das mache, erfüllt mich mit Glück und Inspiration.

Was nähst du am Liebsten?

Ich glaube das ist relativ einfach: Taschen – klein, groß, rund, eckig, einfach, kompliziert… Momentan versuche ich mich noch mehr an Klamotten, aber damit muss ich noch richtig warm werden.

Woran arbeitest du momentan?

An meinem DIY Eule Adventskalender. Es wird auf Facebook jeden Tag eine Anleitung geben und an sehr vielen Tagen auch super tolle Gewinne. Das muss alles gut vorbereitet werden. Snaply ist natürlich auch mit an Board mit zwei Gewinnen. Ich freue mich wahnsinnig darauf! Ansonsten werde ich jetzt auch bald die nächsten Videos für Snaply angehen. Und dann muss ich ganz bald anfangen mich um Weihnachtsgeschenke zu kümmern. Da wird es natürlich auch viel Selbstgemachtes geben.

Was machst du, wenn du mal nicht kreativ bist? Wie und wobei entspannst du dich am Liebsten?

Ich entspanne mich beim Sport oder beim Musikmachen. Ich versuche einmal die Woche zum Yoga zu gehen und immer wenn ich ein Stündchen Zeit finde, gehe ich laufen. Aber das ist jetzt im Herbst auch sehr rar geworden. Ansonsten spiele ich Keyboard der Band „No Method Error“ – das ist zwar auch kreativ, aber schon was ganz anderes. Hierbei kann ich auch mal so richtig loslassen.

Was sind deine Pläne für die Zukunft?

Das ist eine gute Frage. Ich werde versuchen meinen YouTube-Kanal technisch etwas zu überholen, vielleicht eine neue Kamera. Dann will ich irgendwann das Thema Englische Untertitel angehen. Zeitlich wird es momentan immer schwieriger, alles unter einen Hut zu bekommen, aber ich werde versuchen alles weiter so zu halten, wie ich es momentan mache. Ich liebe meinen Job, die Videos und meine Hobbys. Man weiß natürlich nie was die Zukunft bringt – ich für meine Teil bin sehr optimistisch und gespannt, was da noch alles so kommt.
 

Liebe Nastja, vielen lieben Dank für das spannende Interview! Wir freuen uns riesig, dass wir für unsere Nähvideos mit dir zusammenarbeiten dürfen!