Kostenloses Schnittmuster: Sweatjacke

Kostenloses Schnittmuster: SweatjackeSchnell überziehen und raus in die Natur, so mögen es wilde Kids. Diese Sweatjacke ist ein reizvolles Projekt für Fortgeschrittene, aber auch Anfänger können diese Jacke mit Konzentration nachnähen.

Lässige Looks kinderleicht selber nähen mit bequemen Jerseystoffen: In anschaulich bebilderten Schritt-für-Schritt-Anleitungen zeigt „Alles Jersey – Cool Kids: Kinderkleidung nähen” den Weg zu selbst genähter Kindermode von Größe 98 bis 164. Jerseystoffe in unterschiedlichen Farben und Mustern sorgen für kindlichen Modespaß und bringen Abwechslung in den Alltag. Die 20 bequemen Schnitte für Kindergartenalter und Schulzeit sind unkompliziert und dank der drei beigefügten Schnittmusterbogen leicht nachzunähen. Eine Einführung in die Grundlagen erklärt die Besonderheiten des Nähens mit elastischen Stoffen und gibt Tipps zum richtigen Umgang mit der Overlock-Nähmaschine. Selbst gestaltet und genäht – so macht Kindermode Spaß!

Kostenloses Schnittmuster: Sweatjacke

Du benötigst:

  • Sweat oder Sommersweat: bis Gr. 116 – 85 cm, bis Gr. 140 – 105 cm, bis Gr. 164 – 125 cm
  • Jersey: bis Gr. 116 – 45 cm, bis Gr. 140 – 55 cm, bis Gr. 164 – 65 cm
  • Bündchenstoff: alle Größen – 30 cm
  • 1 teilbarer Reißverschluss in passender Länge
  • 1,2 m Kantenband zum Verstärken für den Verschluss
  • 2 – 4 Ösen, min. Ø 8 mm, eventuell SnapPap
  • Vlieseline oder Wonderdots zum Verstärken der Ösen
  • Kordel mit ca. 0,8 m Länge, Ø 8 mm

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Das kostenlose Schnittmuster kannst du hier herunterladen:

Angaben zur Größenwahl:

KONFEKTIONSGRÖSSEN NACH KÖRPERGRÖSSE

Im Gegensatz zur Damenbekleidung, wo die Größen in die Weite wachsen, werden Kindergrößen anhand der sich verändernden Körpergröße gradiert. Dabei wird stets von einem Durchschnittswert für die Körperbreite ausgegangen.

Wichtig ist, dass du Folgendes beachtest: Die Kleidung sitzt ideal, wenn Körpergröße und Konfektionsgröße übereinstimmen! Das heißt, für ein Kind mit einer Körpergröße von 1,40 m wählst du die Konfektionsgröße 140.

Würdest du sicherheitshalber eine Nummer größer wählen, würde das Kleidungsstück zu groß sein. Natürlich gilt dabei immer: lieber zu groß als zu klein. Aber was macht man mit dem schönen Sommerkleidchen, wenn es erst im November richtig passt? Ein einfacher Trick ist, ein ähnliches, gut sitzendes Kleidungsstück auf das gewählte Schnittmuster aufzulegen und zu vergleichen.

ANPASSUNGEN FÜR KRÄFTIGERE KINDER

Bei Oberteilen wählst du eine bis zwei Konfektionsgrößen größer als die eigentliche Größe laut Körpergröße für Ausschnitt, Schulter und Armkugel. Verkürze die Gesamtlänge dann auf das Maß der eigentlichen Größe. Die Ärmel werden ebenfalls in der größeren Größe zugeschnitten und in der Länge angepasst. Für Hosen, Röcke und dergleichen gilt die gleiche Vorgehensweise:

In der Breite auf die größere Konfektionsgröße gehen und dann die Länge, z. B. die Beine, entsprechend verkürzen.

Pause das Schnittteil 1–2 Größen größer als der Körpergröße entsprechend ab. Übertrage ebenso alle Markierungen.

Kürze das Schnittmuster dann wie hier anhand der roten Linie gezeigt auf die ursprüngliche Größe. Schneide nun nach dem angepasstem Schnittmuster das Schnittteil normal mit Naht- und Saumzugaben zu.

ANPASSUNGEN FÜR SCHMALERE KINDER

Bei Oberteilen wählst du eine bis zwei Konfektionsgrößen kleiner als die eigentliche Größe laut Körpergröße für Ausschnitt, Schulter und Armkugel. Verlängert die Gesamtlänge dann auf das Maß der eigentlichen Größe. Die Ärmel werden ebenfalls in der kleineren Größe zugeschnitten und in der Länge angepasst. Für Hosen, Röcke und dergleichen gilt die gleiche Vorgehensweise:

In der Breite auf die kleinere Konfektionsgröße gehen und dann die Länge, z. B. die Beine, verlängern.

Pause das Schnittteil 1–2 Größen kleiner als der Körpergröße entsprechend ab. Übertrage ebenso alle Markierungen.

Verlängere das Schnittmuster wie hier anhand der roten Linie gezeigt auf die ursprüngliche Größe. Schneide nun nach dem angepasstem Schnittmuster das Schnittteil normal mit Naht- und Saumzugaben zu.

Tipp: Versuche niemals, eine Anpassung über das Weglassen oder Erweitern der Nahtzugabe zu erzielen! Das verfälscht den Schnitt und führt zu schlechten Ergebnissen. Die Nahtzugabe sollte immer genau so hinzugefügt werden, wie sie auch benötigt wird.

Zuschneiden:

NAHTZUGABEN:

Dem Schnittmuster ist keine Nahtzugaben hinzugefügt. Auf diese Weise kannst du eine Nahtzugabe auswählen, die deiner bevorzugten Nähweise am besten entspricht. Nähst du viel und gern mit der Overlock, fügst du den Schnittmustern am besten 0,7–0,8 cm zu, beim Nähen mit der Haushaltsnähmaschine ist eine Zugabe von 1 cm üblich.

AUS SWEAT ODER SOMMERSWEAT

  • Sweatjacke Vorderteil und Bauchtasche (SB 5): je 1 x im Stoffbruch zuschneiden, am Stoffbruch auch eine Nahtzugabe hinzufügen!
  • Sweatjacke Rückteil: 1 x im Stoffbruch zuschneiden
  • Sweatjacke Ärmel: 2 x gegengleich zuschneiden
  • Sweatjacke Kapuze: 2 x gegengleich zuschneiden

AUS JERSEY

  • Sweatjacke Kapuze: 2 x gegengleich zuschneiden
  • Sweatjacke vorderer Beleg: 2 x gegengleich zuschneiden
  • Sweatjacke hinterer Beleg: 1x im Stoffbruch zuschneiden
  • Sweatjacke Kinnschutz: 2 x zuschneiden

BÜNDCHENSTOFF

  • Sweatjacke Armbündchen: 2 x im Stoffbruch zuschneiden
  • Sweatjacke Bauchbündchen: 2 x im Stoffbruch zuschneiden
  • 2 Stücke Bündchenstreifen in der Länge der Tascheneingriffe mit 4 cm Höhe

Und so geht’s:

Damit die Taschen schön gleichmäßig auf der Sweatjacke sitzen, werden die Schnittmuster des Vorderteils und der Bauchtasche beim Zuschneiden mit 1 cm Abstand von der Bruchkante zugeschnitten.

Kostenloses Schnittmuster: Sweatjacke

Zwei 4 cm hohe Bündchenstreifen auf die Länge der Tascheneingriffe zuschneiden. Diese in der Höhe falten und leicht gedehnt rechts auf rechts auf die Eingriffe stecken, sodass die offenen Kanten aufeinanderliegen und die Faltkante des Bündchens zur Tasche hin zeigt.

Die Bündchenstreifen mit einem Versäuberungsstich (Overlock- oder über die Stoffkante hinaus verlaufender Zickzackstich) unter Dehnen annähen. Die überstehenden Enden des Bündchenstreifens abschneiden. Dann die Nahtzugabe zur linken Seite hin falten, sodass jetzt das Bündchen nach außen zeigt.

Die Bündchennaht nun von rechts mit einem dehnbaren Stich, z. B. Dreifachgeradstich, absteppen. Ein Garn in Kontrastfarbe sieht hier besonders toll aus. So passt sich das Bündchen perfekt der Rundung des Tascheneingriffs an und kann auch nicht ungewollt umklappen.

Die gerade Oberkante und die gerade Strecke der Seitenkanten in Breite der Nahtzugabe zur linken Seite hin falten. Alles schön flach bügeln. Dann die gefalteten Kanten feststecken oder -klammern. Jetzt ist die Bauchtasche bereit, auf den Jacke genäht zu werden.

Die Bauchtasche mittig sowie mit der unteren Kante des Pullovers bündig abschließend auf dem Vorderteil platzieren. Die beiden rechten Stoffseiten liegen oben, die Bauchtasche liegt mit der linken Seite auf der rechten Seite des Vorderteils auf.  Mit einem Dreifachgeradstich die Bauchtasche oben und an den seitlichen geraden Kanten festnähen. Die Nähte gut verriegeln, damit ein späteres Ausreißen beim Gebrauch verhindert wird.

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Das Vorderteil mit der Bauchtasche falten und mit einer Bügelkante die Mitte markieren. Dann mit einer Hilfsnaht die Bauchtasche ca. 3 mm links und rechts neben der Mittellinie sichern.

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Jetzt das Vorderteil entlang der Mittellinie zerschneiden.Dabei ganz vorsichtig zwischen den Hilfslinien der Bauchtasche entlang mit der Schere oder dem Rollschneider bis hoch zur vorderen Mitte des Ausschnitts gleiten. So ergeben sich zwei exakt gleiche Vorderteile. Besonders bei gestreiften Nähwerken ist dies wichtig, denn schon minimale Abweichungen sind hier sichtbar.

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Beide Vorderteile rechts auf rechts auf das Rückteil legen, gut feststecken und dann an den Schultern mit einem dehnbaren Stich zusammennähen.

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Die Ärmel, beginnend mit der Schultermarkierung, rechts auf rechts in die Armkugeln stecken. Darauf achten, dass die Ärmelvorderseite auf das Jackenvorderteil zeigt und die rückwärtige Hälfte auf das Jackenrückenteil. Beide Ärmel mit dehnbarem Stich annähen.

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Vorder- und Rückteil rechts auf rechts übereinanderlegen und an den Unterarmkanten sowie an den Seitenlinien zusammenstecken- und nähen.

Kostenloses Schnittmuster: Sweatjacke

Dann die Kapuze vorbereiten: Zuerst an der Außenkapuze die Ösen für die Kordel setzen. Nach Belieben entweder nur zwei Ösen am unteren Kapuzenende oder zusätzlich zwei weitere am Scheitelpunkt der Kapuze setzen. Darauf achten, dass zwischen Öse und Stoffkante genug Platz zum Nähen bleibt. Dann jeweils die beiden Kapuzenteile aus Jersey sowie aus Sweat rechts auf rechts entlang der Kopfrundung zusammennähen.

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Innen- und Außenkapuze nun rechts auf rechts ineinanderstecken und an der Kapuzenfront zusammennähen. Die Kordel so einfädeln, dass Anfang und Ende der Kordel auf der rechten Seite der Kapuze liegen. Jetzt den Tunnelzug mit einem Geradstich absteppen. Dazu ca. 3–4 cm von der Kapuzenfront entfernt eine parallele Naht setzen, so kann die Kordel nicht in der Kapuze verrutschen.

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Die fertige Kapuze rechts auf rechts auf die Ausschnittkante der Jacke stecken. Am Anfang und Ende jeweils den Bereich der Nahtzugabe an der Jacke frei lassen, also ca. 1 cm versetzt beginnen, die Jacke anzustecken, und auch am Ende wieder diesen Abstand beachten. Die Kapuze mit einem dehnbaren Stich einnähen.

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Das Bauchbündchen entlang der unteren langen Strecke mit farblich passendem Garn versäubern. Die andere Kante gedehnt rechts auf rechts auf die Jacke stecken und mit einem Versäuberungsstich unter Dehnen annähen. Das Bündchen ist hier also nicht wie sonst gefaltet, sondern aufgeklappt angenäht!

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Auf die linke Seite des Vorderteils entlang der Öffnung mit einem aufbügelbaren Kantenband den Untergrund für den Reißverschluss verstärken. Das Kantenband bis zur Mitte des Bündchens aufbügeln, die Nahtzugabe zwischen Bündchen und Jackenteil wird dabei nach oben geklappt. Die Strecke für den Reißverschluss erneut nachmessen, diese ist im Bild mit roten Klammern markiert: Der Reißverschluss reicht von ca. 1 cm unterhalb der Kapuze bis zur Mitte des Bündchens. Zum Test den Reißverschluss einmal anstecken.

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Sollte der Reißverschluss nicht genau passen, was meistens der Fall ist, mit einer Zange ein paar Zähnchen herausbrechen. Das überstehende Reißverschlussband auf ca. 2 cm kürzen.

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Dann den Kinnschutz vorbereiten: Beide Teile rechts auf rechts mit einem Dreifachgeradstich zusammennähen. Die Nahtzugabe zurückschneiden, wenden und schön flach bügeln. Der Kinnschutz verhindert später, dass der Reißverschluss das Kind unangenehm kratzt. Er wird am oberen Ende über diesen gestülpt.

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Jetzt also den Reißverschluss geschlossen rechts auf rechts auf die erste Seite stecken. Dabei von unten beginnen. An der oberen Kante wird das Reißverschlussband umgefaltet und nach außen laufend festgesteckt. So kann der Schieber nicht herausrutschen. Über den oberen Teil des Reißverschlusses den Kinnschutz falten. Die offene Seite des Kinnschutzes zeigt zur Reißverschlusskante. Jetzt den ersten Reißverschlussteil mit einem Geradstich annähen. Einen Reißverschlussfuß verwenden und sehr nahe an den Zähnchen entlangnähen. Sobald der Schieber in die Quere kommt, die Nadel im Stoff versenken, das Nähfüßchen anheben und den Schieber vorbeiziehen.

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Die zweite Seite des Reißverschlusses jetzt rechts auf rechts auf die andere Seite der Jacke stecken. Der Reißverschluss ist immer noch geschlossen, so lässt er sich gleichmäßiger annähen. Auch hier wieder Nadel versenken und Füßchen anheben, sobald der Schieber im Weg ist. Am oberen Ende das Reißverschlussband wieder umklappen und nach außen auslaufen lassen. Den Reißverschluss öffnen und überprüfen ob alles korrekt vernäht ist.

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Beide vorderen Belege mit der rechten Seite nach oben und den hinteren Beleg rechts auf rechts darauflegen. An den Schulterkanten zusammenstecken und mit einem dehnbaren Stich zusammennähen.

Kostenloses Schnittmuster: Sweatjacke

Die Jacke aufgeklappt hinlegen (siehe Foto), den Beleg rechts auf rechts in die Kapuze zeigend auf die Kapuzennaht stecken. Dabei am besten an den Schultern beginnen und dann gleichmäßig weiterstecken. Jetzt den Beleg entweder mit einem Dreifachgeradstich der Nähmaschine oder der Overlock entlang der gesamten Kante annähen. Aufpassen, dass weder der Reißverschluss noch der Kinnschutz in die Naht geraten.

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Den Beleg nun so drehen, dass die überstehenden „Flügel“, also die langen Kanten, rechts auf rechts über dem Reißverschluss liegen. Den Beleg an der Außenkante feststecken. Das untere Ende des Belegs wie im nächsten Foto gezeigt mit dem Bündchen verbinden.

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Das Bündchen um den Reißverschluss herum hochklappen und an den Beleg stecken. Dazu an der äußeren Kante des Belegs die Nahtzugabe umklappen. Diese wird später auf dem gesamten Beleg umgenäht. Jetzt erst dieses kurze Ende vernähen, bevor der Beleg insgesamt angenäht wird. Am besten mit einem Dreifachgeradstich annähen.

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Das Bündchen über die gesamte Länge hochklappen und gleichmäßig gedehnt aufeinanderstecken. Dann beide Bündchenenden entweder mit einem Dreifachgeradstich oder mit einem Versäuberungsstich soweit wie möglich an den Reißverschluss heran zusammennähen.

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Am unteren Ende ist die Nahtzugabe des Belegs bereits nach innen eingeklappt, dies nun über die gesamte Strecke weiterführen. Dabei gleichzeitig den Beleg an die Jacke stecken. Dann den Beleg mit einem Dreifachgeradstich feststeppen. Jedoch den Bereich der Taschen nicht mitsteppen. Mit der Naht oberhalb der Bauchtasche beginnen und direkt vor der Bauchtasche auf der anderen Seite enden.

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Den Beleg an den übrig bleibenden unteren Enden von Hand vernähen. Hier jedoch nur den Beleg und das Vorderteil vernähen, nicht die Taschenbeutel – so werden diese nicht verkleinert.

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Zum Schluss die .rmelbündchen nach der Grundanleitung auf Seite 26 zum Ring schließen und mit einem dehnbaren Stich annähen. War gar nicht so schwierig, oder?

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Copyrighthinweis: © 2018 Alle Rechte des Schnittmusters „Sweatjacke“ liegen beim EMF Verlag. Das Kopieren, Verändern und die Weitergabe der Anleitung und der Vorlagen sind NICHT gestattet. Die Nutzung des Schnittmusters ist nur für den privaten Gebrauch gestattet. Der Verkauf des Schnittmusters, sowie der daraus genähten Werke ist ausgeschlossen.

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