Sitzsack-Pferd nähen - Schnittmuster kostenlos

Kostenloses Schnittmuster für einen Pferde-Sitzsack

Dein Kind wünscht sich ein Pony? Dann nähe ihm doch eines. Mit dem Sitzsack in Pferdeform wird das Kinderzimmer zum Ponyhof. Nur ein paar Handgriffe sind nötig, um das Sitzpferd selbst zu nähen. Von der Schnauze bis zur Schweifrübe misst es 85 cm Länge und ist so bemessen, dass Kinder bis zum Grundschulalter gemütlich auf ihm reiten können.

Seine Füllung aus viskoseelastischen Schaumstoffflocken passt sich dem Körper beim Sitzen perfekt an und gibt dem Pferd dennoch genügend Halt. Wird der Pferde-Sitzsack auch noch so zerknautscht, das Material findet immer wieder in seinen Ausgangszustand zurück. So steht wilden Ausritten durchs Kinderzimmer nichts im Wege. Damit die Füllung an keiner Stelle austreten kann, wird jede Naht zusätzlich abgesteppt. Aus Cordura-Imitat-Stoff genäht, ist das Pferdchen für alle Abenteuer gewappnet. Flecken lassen sich einfach mit einem feuchten Tuch entfernen. Der feste Outdoorstoff ist extrem abriebfest und wasserabweisend. Außerdem hat er einen tollen Stand. Wie gemacht, um dem Pferdesitzsack den nötigen Halt zu geben. Für die Mähne lassen sich ausgediente Pullis oder aber Jerseyreste verwenden. So wird das Pferdchen nebenbei zum Upcycling-Projekt.

Weil reiten aber nicht alles ist (kleine Reiter wissen das genau), bringt das Sitzsackpferd die Ausrüstung zum Spielen gleich mit. Wie der abnehmbare Sattel und das Zaumzeug genäht werden, erklärt die Nähanleitung ebenso wie die Futterausrüstung mit Eimer und Möhren.

Trotz seiner Größe und Robustheit lässt sich das Pferd mit der normalen Nähmaschine nähen. Alles, was du brauchst, ist ein wenig Platz auf dem Nähtisch, festeres Nähgarn und eine starke Nadel, am besten in der Stärke 100 oder du verwendest Jeansnadeln.

Näh dich fröhlich wünscht Franziska von Lange Hand

 

Du benötigst:

Für das Pferd:

Für Sattel und Zaumzeug:

Für den Futtereimer:

Für die Möhren:

Materialpaket

Ebenso kannst du unser Materialpaket im Shop kaufen, welches das Papier-Schnittmuster sowie alle Nähzutaten für das Sitzsack-Pferd, Sattel und Zaumzeug enthält. Für die Mähne und die Möhren kannst du Jerseyreste verwenden. Diese sind nicht im Materialpaket enthalten.

Größe des fertigen Pferdes:

  • Länge: 85 cm
  • Breite: 50 cm
  • Widerrist: 40 cm
  • Höchster Punkt des Halses: 60 cm

Hier kannst du das Schnittmuster herunterladen

Im Snaply-Shop gibt es das Schnittmuster auch in Papierform.

Bevor es losgeht noch ein paar Infos und Tipps

Zum kostenlosen Schnittmuster (Download):

Entpacke zunächst die ZIP-Datei. Im entpackten Ordner findest du alle Schnittbögen und Lagepläne. Das Schnittmuster liegt auf zwei Bögen – Schnittbogen A und Schnittbogen B. Schnittbogen A besteht aus 16 A4-Seiten, Schnittbogen B setzt sich aus 7 A4-Seiten zusammen. Lade das Schnittmuster herunter und drucke es aus. Beachte beim Drucken: Jeder Drucker ist unterschiedlich. Möchte dein Drucker die Seiten anpassen, weil die Linien in der Originalgröße über den Druckrand hinausragen, ist das bei einem so großen Projekt wie dem Sitzpferd kein Problem. Wichtig ist nur, diese Anpassung dann bei ALLEN Seiten zu wählen!

Schneide jeweils die rechte und die untere Kante jedes Blattes weg, wie auf den Seiten vermerkt. An den so entstandenen Klebeflächen kannst du die Seiten entsprechend der Markierungen zusammenfügen und alle Teile ausschneiden.

Zum Stoffzuschnitt:

Für die bessere Übersicht schau dir den Lageplan an, der im Schnittmuster-Ordner enthalten ist. Er erleichtert die Anordnung der Teile auf dem Stoff.

Wichtig: In allen Angaben und Schnittteilen sind bereits Naht- und Saumzugaben enthalten. Die Nahtzugabe beträgt 1 cm.

Zum Nähen:

Um den Stoff nicht zu sehr zu perforieren, empfehle ich mit längeren Stichen zu nähen als sonst üblich. Stichlänge 3 bis 4 hat sich bei dem festen Outdoorstoff bewährt.

Generell empfiehlt es sich, den Sitzsack mit festerem Garn zu nähen, so manche Nähmaschine tut sich allerdings schwer damit. Für unseren Test haben wir den Sitzsack mit normalem Polyesterfaden genäht – und es hat sich bewährt. Wähle dann aber zur Sicherheit den dreifachen Geradstich (ebenfalls in Stichlänge 3 bis 4), um ganz sicher zu sein, dass später beim Spielen nichts reißt.
Um die Nähte in den Anleitungsfotos besser zeigen zu können, haben wir weißes Garn verwendet. Für dein Pferd solltest du natürlich Garn in passender Farbe zum Stoff wählen.

Ach, und noch etwas: Wundere dich nicht, warum das Pferd in den Anleitungsbildern so klein aussieht – das ist es wirklich. Um die einzelnen Schritte besser zeigen zu können, musste es auf 35% schrumpfen. Ob groß oder klein, genäht wird das Pferd immer gleich. Los geht’s!

Und so geht’s

Ohren nähen

Jedes Ohr besteht aus zwei Zuschnitten, einen für die Rückseite und einen für die Vorderseite. Hübsch sieht es aus, wenn du für die Ohr-Innenseite einen andersfarbigen Stoff verwendest. Für das Beispiel habe ich einen Rest Nicky gewählt, Plüsch, Teddy oder Sweat funktionieren genauso gut. Lege beide Ohrenteile rechts auf rechts aufeinander und steppe sie entlang der Konturen zusammen. Die untere Seite der Ohren bleibt offen, wie auf dem Bild zu sehen. Schneide die Nahtzugaben ein, ohne die Naht zu beschädigen und wende anschließend die Ohren durch die Öffnung auf rechts.

Forme die Ohren gut aus und schlage eine Seite ca. 1 cm nach innen, so dass eine Falte entsteht, wie sie im Bild zu sehen ist. Fixiere die Falte mit Stoffklammern oder einer Heftnaht. Weiter geht es mit dem Gesicht des Pferdes.

Augen und Nüstern nähen

 

Auf dem Papierschnittteil für das Seitenteil des Pferdes sind Auge und Nüstern markiert. Schneide sie heraus, lege die Schablone passgenau auf die rechte Seite des Stoffzuschnitts und markiere die Position von Auge und Nüstern auf dem Stoff. Nutze das herausgeschnittene Auge und die Nüster ebenfalls als Schablone und schneide aus dem weißen Stoffrest zwei Kreise für die Augen und aus dem schwarzen Stoffrest zwei kleine Kreise für die Pupillen und die Nüstern aus.

Fixiere die Teile mit Stecknadeln und umnähe ihre Konturen mit farblich passendem Garn. Verwendest du nichtfransende Stoffe wie zum Beispiel Filz, reicht es aus, wenn du das Auge und die Nüster im normalen Geradstich umnähst. Hast du dich dagegen für Stoffe entschieden, die aufribbeln könnten, empfehle ich dir eher einen eng eingestellten Zickzack-Stich. Vergiss nicht, diese Schritte bei der zweiten Körperseite zu wiederholen! So sind die beiden Teile bereit für die nächsten Schritte.

Mähne und Schweif einnähen

 

Für die Mähne lässt sich herrlich der Stoff abgelegter Pullis verwenden. So sparst du Material und machst dein Pferd zu einem ganz besonderen Unikat. Grundsätzlich kannst du jede Stoffart für die Mähne verwenden. Jersey hat den Vorteil, dass er nicht ausfranst. Webstoffe können auf Dauer aufribbeln. Die Mähne sieht dann noch ein bisschen wilder aus. Bei einem alten Pulli ergeben die unteren Bereiche der Vor- und Rückenseite einen Stoffstreifen. 40 cm x 40 cm sollte ein Streifen etwa messen. Die etwas längeren Ärmel eignen sich prima für den Schweif.

 

Schneide den Mähnenstoff wie auf dem Bild zu sehen in Fransen. Auf dem Zuschnitt für den „Rücken 1“ findest du eine Markierung zum Einnähen der Mähne.

Fixiere den Mähnenstreifen entlang dieser Markierung auf der rechten Stoffseite des Rückenteils. Wichtig: Lasse zur Kante (Stirn) 1 cm Platz! Wiederhole diesen Schritt, wenn du noch mehr Volumen in die Mähne zaubern möchtest. Je nachdem wie schwer der verwendete Jerseystoff ist, kannst du bis zu drei Mähnenstreifen aufeinander heften.

Ist die Mähne fixiert, klappst du den Rückenzuschnitt längs zur Hälfte (so dass die Mähne innen liegt) und verschließe den Spalt. Dabei nähst du gelichzeitig die Mähne mit ein.

Für den Schweif gehst du genauso vor. Markiere zunächst die Mitte des Rückenstreifens. Dort fixierst du die in Fransen geschnittenen Stoffstreifen für den Schweif. Auf das Teil legst du den Zuschnitt „Rücken 2“, so dass die Kanten aufeinandertreffen und der Schweif innen liegt. Die rechte Stoffseite liegt innen! Steppe beide Teile aufeinander.

Damit der Schweif später schön liegt, steppst du diese Naht noch von rechts ab.

Zur perfekten Mähne fehlt noch der Pony. Dafür benötigst du wieder mindestens zwei Jerseystreifen (8 cm lang und ca. 20 cm breit – je nachdem wie lang der Pony werden soll). Nähe sie nach dem gleichen Prinzip wie schon die Mähne in den Zuschnitt für die Kopfvorderseite ein. Beachte auch hier wieder, dass zur Kante (Stirn) Platz von 1 cm bleiben muss!

Pferd zusammensetzen

 

Die Kopfvorderseite und das erste Seitenteil des Pferdes werden nun zusammengesetzt. Nimm dafür zunächst die Kopfvorderseite mit dem eingenähten Pony zur Hand. Lege sie so auf das Seitenteil des Pferdes, dass die Stirnkante der Kopfvorderseite an den Abnäher des Seitenteiles trifft. Das Teil verläuft um die Schnauze des Pferdes herum. Die rechten Stoffseiten schauen zueinander. Fixiere alles sorgfältig mit Stecknadeln wie im Bild zu sehen und nähe beide Teile aufeinander. Stoppe die Naht 1 cm vor dem unteren Ende der Kopfvorderseite! Das erleichtert nachher das Annähen des zweiten Seitenteils.

Schneide die Nahtzugaben zurück, bzw. an den Rundungen ein und steppe diese Naht von rechts ab. Die Nahtzugaben zeigen dabei zum Teil „Kopfvorderseite“.

 

Wiederhole diese Schritte mit dem zweiten Seitenteil und nähe dieses analog an die Kopfvorderseite.

Im nächsten Schritt nähst du den Rücken an das erste Seitenteil.

 

Fixiere den Rücken sorgfältig am Seitenteil, vor allem an den Rundungen. Steppe dann die Teile aufeinander und schneide anschließend die Nahtzugaben an den Rundungen ein.

Beim zweiten Seitenteil verfährst du genauso.

 

Wende anschließend das Pferd auf rechts und steppe entlang des Rückens die Nähte wieder von rechts ab.

 

Die vorbereiteten Ohren schiebst du nun in den verbliebenen Schlitz an der Stirn des Pferdes. Die Ohren sitzen richtig, wenn die Falte zum Kopf (und nicht zum Seitenteil) zeigt, die Vorderseite des Ohres zur Kopfvorderseite des Pferdes zeigt und die offenen Ohrenkanten aus dem Pferd herausragen. Passt alles, schließt du den Schlitz mit einer Naht. Dabei werden auch die Ohren mitgefasst.

 

Nähe jetzt noch die Vorderkanten der Seitenteile aufeinander. Auch diese Naht kannst du zur Sicherheit von rechts absteppen.

 

Im letzten Schritt werden das Pferd und der Boden miteinander verbunden. Die gerade Kante bleibt als Wendeöffnung offen. Achtung, wundere dich nicht: Das Bodenteil ist ca. 3 cm länger als das Pferd. Das ist extra so angelegt. Der Überstand wird später als Nahtzugabe nach innen geklappt und dient als Schutz, dass die Füllung nicht austreten kann.

Schneide auch am Boden die Nahtzugaben entlang der Rundungen ein. und wende das Pferd durch die verbliebene Öffnung auf rechts.

Das vermutlich kniffeligste kommt zum Schluss: Das Füllen. Am besten gelingt das mit einer zusätzlichen helfenden Hand. Dann kann einer die Öffnung des Pferdes halten, während der zweite den Sitzsack füllen kann. Die Schaumflocken lassen sich gut mit der Hand greifen. So kannst du die Füllung ganz gezielt ins das Pferd einbringen. Vor allem an Kopf und Hals ist das wichtig. Stopfe das Pferd so fest du kannst. Wenn du denkst, da geht nichts mehr, geht erfahrungsgemäß noch eine ganze Menge rein. Das feste Füllen ist ganz wichtig, um dem Pferd viel Stand zu verleihen.

 

Zum Schluss legst du die Nahtzugaben an der Öffnung nach innen und nähst sie von Hand zu. Dafür eignet sich am besten der Matratzen- oder Leiterstich.

 

Jetzt ist Zeit, dir auf die Schulter zu klopfen: Dein Sitzsackpferd ist fertig.

Sattel und Zaumzeug nähen

Wähle für den Sattel Kunstleder oder robusten Stoff, zum Beispiel Canvas. Dünnere Webware eignet sich die Rückseite. Nimm die Papierschablone zur Hand und schneide den Sattel aus jedem Stoff ein Mal im Stoffbruch zu. Achtung: Haben deine Stoffe ein Muster, muss der Zuschnitt gegengleich erfolgen!

Das Gummiband für den Sattelgurt misst 77 cm. Je nach Dehnbarkeit des Gummis und der Füllstärke des Pferdes kann diese Länge variieren. Miss zur Sicherheit den Bauchumfang deines Pferdes nach und passe die Länge des Gummis bei Bedarf an. Fixiere die Enden des Gummibandes mittig an den unteren Enden des Sattelblattes. Auf dem Sattel-Papierschnittteil findest du eine entsprechende Markierung. Der Gummi muss auf der rechten Seite des Sattelzuschnittes liegen und darf gerne ca. 1 cm über den Sattelzuschnitt herausragen.

 

Lege beide Sattel-Zuschnitte rechts auf rechts aufeinander, das Gummiband liegt zwischen den Teilen. Fixiere alles sorgfältig, damit nichts verrutschen kann und steppe die Stofflagen rundherum aufeinander. Das Gummiband wird dabei mit festgenäht. Wichtig: Vorn muss eine Wendeöffnung bleiben! Schneide anschließend die Nahtzugaben an den Rundungen ein.

Wende den Sattel durch die Öffnung auf rechts und forme ihn gut aus. Die Nahtzugaben an der Öffnung legst du noch nach innen. So vorbereitet ist der Sattel bereit zum Absteppen von rechts.

Es sieht hübsch aus, wenn du dich beim Absteppen an der Optik eines echten Sattels orientierst. Markierungslinien dafür findest du auf dem Papierschnittteil. Beim Absteppen verschließt du automatisch die verbliebene Öffnung.


Schneide aus dem Kunstleder zwei Streifen zu. Beide Streifen sind 2 cm breit, einmal 76 cm lang und einmal 43 cm. Alternativ zum Kunstleder kannst du für das Zaumzeug auch 2 cm breites Gurtband verwenden.

Der längere der beiden Streifen verläuft hinter den Ohren des Pferdes. Schlage die Enden des Streifens 4 cm nach innen (die entstandene Schlaufe muss so breit sein, dass der zweite Streifen bequem hindurch gezogen werden kann) und schiebe jeweils einen D-Ring in die Schlaufe. Sitzt alles, fixiere den Streifen und schließe die Schlaufe mit einer Naht.

Führe den zweiten, kürzeren Streifen durch die entstandenen Schlaufen und lege dem Pferd das Zaumzeug probehalber an. Je nach Festigkeit der Füllung kann der Umfang der Pferdeschnauze variieren. Passt die Länge, schließt du den kürzeren Streifen mit einer Naht zum Ring. Anschließend noch die Schlaufen mit einer Naht fixieren, damit sie nicht verrutschen können und schon ist das Zaumzeug fertig.

Der Streifen für die Zügel ist ebenfalls 2 cm breit und 1 m lang. Ziehe die Enden durch die beiden Karabiner, schlage die Enden nach innen um und fixiere sie jeweils mit einer Naht.

Futtereimer nähen

Für den Eimer eignen sich Filz und Canvas. Beide bringen von Haus aus schon eine gewissen Standfestigkeit mit. Sind die Stoffe zu dünn, kannst du sie mit Bügelvlies verstärken. Die Schablone für den Eimerboden findest du auf dem Schnittboden. Für die Innenseite des Eimers benötigst du zusätzlich einen Stoffstreifen mit 22 cm Breite und 48 cm Länge. Der Streifen für die Aussenseite misst 20 cm Breite und 48 cm Länge. Schneide die Teile zu. Lege die Streifen für die Außen- und Innenseite des Eimers zur Hälfte. Fixiere sie an der kurzen Kante und schließe sie mit einer Naht zum Ring.

Von unten fixierst du rechts auf rechts den Boden und nähst ihn an beide Teile an. Wende anschließend den äußeren Eimer auf rechts. Der innere bleibt ungewendet. Stecke beide Eimer ineinander, so dass die linken Stoffseiten zueinander zeigen.

Der innere Eimer ragt 2 cm aus dem äußeren Eimer heraus. Schlage diesen Überstand zweimal um und steppe ihn von rechts ab. Nun bringst du nur noch die beiden Ösen an wie auf dem Bild zu sehen.

Die Kordel für den Henkel misst 55 cm Länge. Ziehe sie durch die Ösen und verknote die Enden der Kordel im Inneren des Eimers.

Möhren nähen

 

Für jede Möhre benötigst du jeweils zwei Zuschnitte nach der Möhrenschablone und jeweils zwei Streifen grünen Stoffs für das Möhrengrün, ca. 4 cm breit und 10 cm lang. Schneide die Streifen für das Grün in Fransen wie auf dem Bild zu sehen.

 

Lege die beiden Möhrenzuschnitte längs zur Hälfte und schließe die Naht oben am Keil.

 

Lege die Zuschnitte für die grünen Fransen aufeinander und fixiere sie auf der rechten Stoffseite am oberen Ende eines der beiden Möhrenzuschnitte (das mit dem eingenähten Keil). Nimm dann den zweiten Möhrenzuschnitt zur Hand …

 

… und positioniere ihn auf dem ersten. Die rechten Stoffseiten schauen zueinander und das Möhrengrün liegt zwischen den beiden Teilen. Fixiere die Stofflagen sorgfältig und nähe sie rundherum aufeinander. Zum Wenden muss eine Öffnung an der langen Kante bleiben.

 

Wende die Möhre durch die Öffnung auf rechts, forme sie sorgfältig aus und fülle sie mit Füllwatte.

 

Jetzt nur noch die Nahtzugaben an der Öffnung nach innen legen und das Loch von Hand schließen. Das geht mit dem Matratzen- oder Leiterstich am besten. Und fertig ist die Möhre!

 

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Copyrighthinweis: © 2019 Alle Rechte der Anleitung, Schnittmuster, Bilder und Texte liegen bei Franziska Lange (von Lange Hand). Das Kopieren, Verändern und die Weitergabe der Anleitung und der Vorlagen sind NICHT gestattet. Für Fehler in der Anleitung kann keine Haftung übernommen werden. Die Nutzung des Schnittmusters ist nur für den privaten Gebrauch gestattet.

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